Die Falle der Null Angebote, Jugendliche als Opfer?
Alles für 0,- Euro. Glaubt man der Werbung und den bunten Zettelchen die ins Haus flattern so kostet das Leben heute so gut wie nix mehr. Ein tolles neues Auto für 99,- im Monat? wer will das nicht haben? Ein neues Handy für 0,- Euro? her damit ...
Haben wir das Rechnen verlernt? oder gar das Lesen? Kann das sein? ... hoffentlich nicht. Aber immer wieder lassen wir uns einfangen von den Super-Top-Spar- und Nullangeboten. Dumm nur das irgend jemand das dann ja doch zahlen muss. Wer wird das wohl sein?
Richtig, wir alle sind es, jeder einzelne der darauf reinfällt und das Kleingedruckte nicht richtig liest. Dann gibt's das große Heulen und Zähneklappern wenn man aus einem Handyvertrag nicht rauskommt, plötzlich Dinge verrechnet werden wo man nicht weiß woher die kommen. Aktuell in der Urlaubszeit: Horrende Roaminggebühren, Aktuell in der Zeit der Android Handies: Enorme Datennachverrechnungen, oder beim 99,- Euro Leasingauto wenn dann nach drei Jahren die Rechnung über den Restwert oder die Differenz zum echten Wert des Autos ins Haus flattert.
Zunutze macht sich die Werbeindustrie dabei den Gruppenzwang und baut so eine Scheinwelt auf die eher die Entwicklung pontemkinscher Dörfer fördert anstatt den gesunden Menschenverstand. Gingen damals bei dem Webrespot einer österreichischen Bank (mittlerweilen ja im 100% US Besitz) der da lautete: "Anna den Kredit hama" noch die Konsumentenschützer auf die Barikaden so ist das mittlerweilen "normal" ... aber wollen wir das wirklich?
Ist "Normal" im 20sten Jahrhundert tatsächlich der Weg schon Jugendliche in die Schulden- und Kreditfalle zu treiben ohne dagegen etwas zu unternemen?
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