Brixental Das Brixental ist ein südöstliches Seitental des Tiroler Unterinntals mit einer Länge von etwa 30 km. Bei Wörgl (513 m Meereshöhe) vereinigen sich Brixen- und Inntal. Das Brixental gehörte ab 1312 zu Salzburg und kam erst 1816 bei der Neuordnung Europas zu Tirol.
 Es wird von der Brixentaler Ache durchflossen und führt in die Kitzbüheler Alpen. Hinter einem sanften Bergsattel bei Brixen im Thale erreicht man den Skiort Kitzbühel, der auch Bezirkshauptstadt ist und an der Bundesstraße nach Salzburg liegt. Dem Talverlauf folgt seit 1875 auch die Salzburg-Tiroler-Bahn. Die Landschaft des Brixentales ist durch weiche, meist bewaldete Gebirgsformen bestimmt. Zwei Gipfel reichen fast an 2.000 m heran: die weithin sichtbare Hohe Salve (1.828 m, auch genannt "der Rigi Tirols") und der Gampenkogel (1.957 m). Der Hauptort des Tales ist Hopfgarten im Brixental (623 m), wo es eine Richtungsänderung um 70° erfährt. Weitere große Orte sind erst im Oberlauf zu finden, weil dort der Talboden breiter wird (siehe Bild): Brixen im Thale (794 m), wo sich mehrere Quellflüsse vereinigen, und vor allem Kirchberg in Tirol (837 m), wo unweit von Kitzbühel das Spertental ins Brixental einmündet. Im unteren Bereich - etwa zwischen Westendorf und Hopfgarten - durchströmt die Ache eine enge Schlucht, durch die sich nur die Bundesstraße schlängelt - die Bahnstrecke weicht im sogenannten Windauer Bogen weitläufig aus. Eine Engstelle ist auch die Klamm bei der Ortschaft Itter. Größere Kartenansicht Kommentar schreiben
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