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Alltagsstress oder Weihnachten?

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Eigentlich sagt man über diese Zeit es ist die stillste Zeit des Jahres. Aber ist das noch so? Wohin man blickt Stress, Hektik, wildes Herumgerenne und niemand hat Zeit. Je näher der Heilige Abend rückt, umso schlimmer scheint es zu werden. Massen von Menschen schieben sich durch die Einkaufszentren und es wird gefeilscht, gekauft und heimgeschleppt.

Ist es so eigentlich richtig? Die Natur, die Tiere im Wald, sie geben es uns vor. Warum steuert der Mensch da vehement dagegen? Beginnt die kalte und nebelige, dunkle Jahreszeit so ziehen sich die Tiere in ihre Winterquartiere zurück, alles verlangsamt sich, manche beginnen ihren Winterschlaf um den Frühling in Ruhe und Gemächlichkeit abzuwarten.

und was macht der Mensch? Es scheint als würde er erst recht Hektik und Gschäftigkeit produzieren und all das mündet dann nicht nur in den üblichen "Alltagsstress" unserer heutigen, hektischen Zeit, sondern erst recht überzogen in einen "Alltags und Weihnachtsstress".

Kaum einer kommt wirklich zur Ruhe, da ist noch dies und das zu besorgen, zu erledigen, gleichzeitig wird man im Beruf von einer Hekttik mitgerissen von der niemand genau weiß woher sie kommt, aber sie ist da. Sogar die Wirtschaft hat reagiert und Wellness Angebote lassen uns dem Alltag entfliehen, aber warum können wir das eigentlich nicht selbst? Alleine? Ohne uns wieder dem Konsumzwang zu entziehen?

Was ist schuld daran? Die Konsumgesellschaft? Der Drang zu kaufen, der Zwang zu schenken? Was ist es, das uns Menschen nicht von den Tieren lernen läßt und uns auch zur Ruhe kommen läßt?

Vielleicht finden Wissenschaftler einmal eine Erklärung, aber so bleibt nur dem Einzelnen gegenzusteuern, einmal ein geruhsames Wochenende zu planen oder vielleicht einmal am Abend den Fernseher ausgeschaltet zu lassen, die Beine hochzulegen und sich dem Zwang der Hektik und des Alltagsstress zu wiedersetzen.

Kritisch gesehen von Angelina

 


Stress (engl.: Druck, Anspannung; lat.: stringere: anspannen) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physiologische Reaktionen bei Tieren und Menschen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.

Stress beim Menschen - Definition: Eine Stressreaktion ist ein subjektiver Zustand, der aus der Befürchtung entsteht, dass eine starkaversive, zeitlich nahe und subjektiv lang andauernde Situation wahrscheinlich nicht vermieden werden kann. Dabei erwartet die Person, dass sie nicht in der Lage ist, die Situation zu beeinflussen oder durch Einsatz von Ressourcen zu bewältigen.

Unter Stress versteht man somit die Beanspruchung (Auswirkung der Belastungen auf den Menschen) durch Belastungen (Objektive, von außen her auf den Menschen einwirkende Größen und Faktoren). Diese können z. B. physikalischer Natur sein (Kälte, Hitze, Lärm, starke Sonneneinstrahlung etc.) oder toxische Substanzen (z. B. Rauch stresst den menschlichen Körper). Auch psychische Belastungen sowie bestimmte eigene Einstellungen, Erwartungshaltungen und Befürchtungen können auf emotionaler Ebene Stressoren sein. Stress ist also die Anpassung des Körpers an diese Stressoren, bzw. seine Reaktion auf diese.

1936 hatte der Mediziner Hans Selye den Begriff aus der Physik entlehnt, um die „unspezifische Reaktion des Körpers auf jegliche Anforderung" zu benennen. Stress heißt in der Werkstoffkunde der Zug oder Druck auf ein Material

Stress beschrieben und erklärt (Wikipedia)

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